• Lauritz

Zwei Leben, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

Für viele von uns sind die Regale voll und die Portionen groß. Wir haben genug von allem, was das Herz begehrt. Insbesondere wenn es um unser geliebtes Essen geht: Regionale Landhöfe, exotische Küchen aus asiatischen Ländern und zum Frühstück das französische Café an der Ecke.

Und was, wenn man mal zu faul ist und sich nicht für das Restaurant herausputzen will? Dann können wir einfach bestellen und auch hier sind bezüglich des Angebots und der Menge des Essens keine Grenzen gesetzt. Es ist ein unfassbares Privileg, dass es so vielen von uns geht, wie es uns geht und dass wir so konsumieren dürfen, wie wir es tun. Doch leider ist nicht jeder so privilegiert.

Im Jahr 2020 litten auf der Welt knapp 700 Millionen Menschen an Unterernährung. 700 Millionen Menschen, bei denen sich nicht die Frage stellt, ob man denn heute italienisch bestellt, weil man gestern schon ein asiatisches Wok-Gericht hatte. Diese Menschen beschäftigt die Frage, wie sie heute etwas zu essen bekommen und ob sie ihre Kinder ernähren können.

Wie kann es also sein, dass Teile der Gesellschaft im totalen Überkonsum leben und so viele Menschen trotzdem nicht genügend zu Essen haben? Was können wir unternehmen, um dieser Ungleichheit ein Ende zu setzen, oder auch nur ein kleines bisschen entgegenzuwirken?


Darauf gibt es keine einfache Antwort. Das Problem ist dafür eindeutig zu vielschichtig. Sicherlich begründet sich vieles durch die geographischen Bedingungen mancher Gegenden. So sind zum Beispiel die Gebiete südlich der Sahara die mit am stärksten von Hunger betroffenen Regionen der Welt. In genau diesen Gegenden herrscht fast immer Dürre und wenn es regnet, dann regnet es so sehr, dass es zu tagelangen Überschwemmungen kommen kann. Dass sich unter diesen Umständen nur schwer eine gute Agrarwirtschaft etablieren kann, dürfte wohl keinen wundern. Ein weiteres großes Problem in vielen, von Hunger betroffenen Regionen ist eine mangelnde Versorgungsinfrastruktur. Oftmals gelingt es jedoch nicht, aus eigenen Kräften heraus diese Situation zum Besseren zu lenken.

Was also kann man als ein bewusster Konsument, tun?

Es ist immer sinnvoll, zuerst einmal den eigenen Konsum von Essen und Lebensmitteln kritisch zu beobachten. Merkst du zum Beispiel, dass bei dir zu Hause viele der eingekauften Lebensmittel im Müll landen oder von dem bestellten Essen immer viel zu viel übrig bleibt? Sollte dies der Fall sein, könnte eine sinnvolle erste Maßnahme sein, weniger einzukaufen und das Bestellen dem eigenen Hunger anzupassen.

Außerdem unterschätzen viele Menschen, wie wichtig die Wahl der richtigen Produkte ist. Viele Produkte, die Sie im Supermarkt kaufen, oder manch ein Gastronom zum Zubereiten der Mahlzeiten verwendet, haben eine verheerende Lieferkette, die zu Lasten von ohnehin strukturschwachen Regionen geht. Damit wirkt man zwar nicht direkt dem Überkonsum entgegen, kann aber aktiv dazu beitragen, dass solche Gebiete, nicht noch zusätzlich ausgebeutet werden.


Die wohl direkteste und effektivste Maßnahme, die wir unternehmen können, ist es, an die von Hungersnöten betroffenen Regionen zu spenden. Hierbei kann eine Geldspende an die richtige Organisation und das richtige Projekt Großes bewirken. Somit kann man auf der einen Seite aktive Hungerbekämpfung betreiben, auf der anderen Seite aber auch dafür sorgen, dass die nötigen Versorgungsstrukturen nachhaltig aufgebaut werden können.

Wir als Bestell- und Lieferdienst wollen Ihnen nun auch die Möglichkeit dazu geben, im Rahmen jeder Bestellung einen positiven Beitrag zu leisten.


So wird es schon für kleine Geldbeträge möglich sein, nicht nur für sich, sondern auch für einen anonymen Freund zu bestellen, welcher die Hilfe gerade gut gebrauchen kann!


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