• Lauritz

Über zwei Jahre Pandemie. Was jetzt für die Gastronomie zählt.

Seit nun mehr als zwei Jahren tanzen die Gastronomen mit den Inzidenzwerten. Ein Tanz, der keinem so wirklich Freude bereitet. Nein, dieser Tanz entscheidet viel eher über Existenzen und damit auch über all das, was sie sich manch ein Gastronom teils über Generationen hinweg versucht hat, aufzubauen. Wird ein bestimmter Wert der Corona Neuinfektionen überschritten, so müssen Restaurants und Cafes schließen. Fällt dieser Wert wieder, dann dürfen sie öffnen. Das dann aber auch nur unter strengen Hygienemaßnahmen, die zum Teil großen Aufwand und hohe Kosten mit sich bringen. Es scheint nun so, als ist das Ende des Tunnels erreicht. Doch das über Jahre andauernde Auf und Ab hat seine Spuren hinterlassen.


Keineswegs wollen wir verteufeln, dass man in diesen schweren Zeiten Maßnahmen durchsetzen musste, welche zum Ziel hatten, die Zahl der Infektionen gering zu halten. Wir wollen aber darauf hinweisen, welche enormer Aufwand und auch welches Leid dies für die gesamte Gastronomie bedeutet hat und auch noch immer bedeutet. Es ist nicht unser Ziel in die Vergangenheit zu blicken, sondern zu betrachten, was bemühte Gastronomen nun unternehmen können, damit ihnen ein guter Start zu diesem “Neubeginn” gelingt.


Um die Situation besser zu verstehen, ist es sinnvoll, vorab einen Blick auf all das zu werfen, womit sich die Gastronomie aktuell, im Zuge des großen “Aufatmens”, konfrontiert sieht:


  • Viele Fachkräfte und Bedienungspersonal haben im Laufe der Corona-Pandemie ihre Arbeit verloren und in diesem Zuge eine berufliche Neuorientierung angestrebt. Wenn dies gelungen ist, kommt für viele der Schritt zurück in die Gastronomie nicht in Frage. Für die Gastronomen bedeutet dies, dass die Nachfrage nach ihren Dienstleistungen nun wieder exponentiell steigt, das nötige Personal um diese Nachfrage zu bedienen jedoch fehlt.

  • Rohstoffe und damit auch die nötigen Zutaten werden immer teurer. Da momentan viele Kassen in der Gastronomie, verständlicherweise, ohnehin wie leergefegt sind, wird dies zunehmend zu einer großen Belastung. Um diesem Thema die angemessene Aufmerksamkeit zu geben werden wir ihm einen eigenen Blogeintrag widmen. Bleibt also gespannt!

  • Die Implementierung der richtigen Digitalisierung Maßnahmen haben zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das Essen wurde hauptsächlich über Lieferdienste bestellt, Hygienemaßnahmen mussten Online überprüft werden und die Zahlungsabwicklung hat vorwiegend digital stattgefunden.


Was können Gastronomen nun also unternehmen, um sich bezüglich dieser Problemfelder neu zu orientieren und einen zukunftssicheren Wandel zu bewältigen?




Unsere Gastronomie ist sehr vielfältig. Nahezu jedes Restaurant, Cafe oder Bar hat ein eigenes Motto, eigene Strukturen und nutzt unterschiedliche Systeme. Dadurch wird es auf diese Frage keine allgemein anwendbare Lösung geben. Nichtsdestotrotz können von fast Jedem gewisse Maßnahmen unternommen werden, um diesen Problemen entgegen zu wirken:


  • Servicekräfte müssen definitiv besser entlohnt werden. Das klingt zuerst einmal relativ simpel, ist aber in der Tat eine sehr wichtige Maßnahme. Auf einem Arbeitsmarkt wie diesen reicht es nicht mehr aus, den Mindestlohn oder auch nur knapp darüber zu bezahlen. Die richtige monetäre Anreizsetzung wird die Gastronomiebranche für viele auch nochmal interessanter machen. Auch vor der Pandemie war es unverzichtbar, das eigene Personal gut zu behandeln. Dies muss aber nun umso mehr gelten. Eine gute Faustregel hierfür klingt wie folgt: “Employees Come First, Customers Second, and Shareholders Third”.

  • Wie kann man versuchen, weiterhin Rohstoffe so kostengünstig wie möglich zu beziehen? Es gilt hier, langfristige Lieferbeziehungen mit Großhändlern aufzubauen, um die Kosten niedrig zu halten. Es gibt aber eine Unmenge von anderen,, oftmals sehr kreativen Maßnahmen, um die Kosten für Rohstoffe so gering wie möglich zu halten. Dazu aber, wie versprochen, in einem späteren Artikel mehr!

  • Dies ist ein Aspekt, welcher uns persönlich sehr am Herzen liegt. Es ist enorm wichtig, dass Gastronomen die richtigen Softwareprogramme verwenden. Oftmals haben diese Programme, oder Lieferdienste nicht zum Ergebnis, dass der Gastronom unterstützt wird, sondern dass er nur zusätzlich belastet wird. Wir wollen mit Fast Dine eine Möglichkeit schaffen, den Gastronomen von einer Unzahl von Systemen unabhängig zu machen. Durch uns gelingt es, eine Vielzahl von Prozessen und Abläufen zu digitalisieren und damit einhergehend erheblich effizienter zu gestalten. Dementsprechende Maßnahmen zu unternehmen, ob mit oder ohne uns, ist enorm wichtig um mit der Zeit zu gehen.


Wir sind sehr gespannt, wie es den Gastronomen gelingen wird, diesen enormen Hürden zu meistern. Die Gastronomie wird einen starken Wandel erfahren und wir sind froh, daran positiv teilhaben zu können!


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